
Leichte Finite-Elemente-Analysen, vereinfachte Strömungsmodelle oder Tageslichtabschätzungen liefern in Minuten Hinweise, die sonst Tage kosten. Diese Näherungen ersetzen nicht die finale Prüfung, doch sie lenken die Suche. Durch klare Annahmen, dokumentierte Modelle und realistische Grenzen vermeiden wir Scheinpräzision und gewinnen robuste Orientierung für die nächsten Schritte.

Nicht jede Zahl hilft. Gute Metriken sind relevant, stabil und interpretiert. Sie verbinden Leistungsfähigkeit mit Risiko und Aufwand. Visualisierungen machen Trends sichtbar, Outlier auffindbar und Kompromisse diskutierbar. So entsteht ein Entscheidungsraum, in dem Stakeholder verstehen, warum eine Variante überzeugt, und wo weitere Iterationen den größten Nutzen versprechen.

Jede Wahl verdient Kontext: Welche Ziele galten, welche Annahmen trugen, welche Tests überzeugten? Mit kurzen Entscheidungslogs, verlinkten Modellen und reproduzierbaren Skripten bleibt Wissen erhalten. Neue Teammitglieder orientieren sich schneller, Rückfragen lassen sich belegen, und die Historie wird zur Ressource, nicht zur Last, wenn sich Rahmenbedingungen später ändern.