Der Kreis wirkt weich, inklusiv und unbegrenzt. Nutze ihn für Services, die Gemeinschaft, Pflege oder Fluss betonen. Variiere Strichstärke, Ausschnitte und Überlagerungen, um unterschiedliche Nuancen zu erzeugen, etwa Zugehörigkeit, Umlauf oder Schutz. In Interfaces glätten kreisförmige Elemente Übergänge und vermitteln Sicherheit. In Marken geben runde Formen Nähe, ohne schwach zu wirken, wenn Kontraste sauber gesetzt sind. Teste Kreissequenzen als Storybögen: Anfang, Aufbau, Rückkehr – ein natürlicher Rhythmus, der Orientierung schafft.
Rechteckige Formen strukturieren Inhalte, schaffen Ruhe und Vertrauen. Sie passen zu Produkten, die Verlässlichkeit, Präzision oder Rationalität betonen. Mit Proportionen, Kantenrundungen und modularen Abständen kannst du eine Sprache entwickeln, die nüchtern bleibt, aber nicht starr wirkt. Nutze bewusst gebrochene Raster, um Spannung zu erzeugen, ohne das Grundgefühl der Stabilität zu verlieren. In Prototypen helfen graue Rechteck-Placeholder, Textgewicht und Hierarchie zu testen, bevor Feinheiten ablenken. Dokumentiere die Regeln, damit das Team sie konsequent teilt.
Das Dreieck trägt Energie und Aufbruch. Spitze, Achse und Neigung erzeugen Bewegung, selbst im Stillstand. Es eignet sich, um Fortschritt, Warnung oder Zielausrichtung zu kommunizieren. Variiere Orientierung, Skalierung und Überlagerung, um Tempo oder Vorsicht auszudrücken. Diagonalen öffnen Layouts, führen Blicke über Falten, und schaffen Raum für dramatische Akzente. Achte auf Balance mit ruhigen, horizontalen Elementen, damit Lesbarkeit bleibt. Nutze Triangulation auch in Informationsarchitektur, um Pfade zu ordnen und Prioritäten zu verdeutlichen.